Der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan macht wieder mit seinen
profunden Geschichtskenntnissen von sich reden.
Waren es vor kurzem noch Türken, die Nord-Amerika entdeckt haben
sollen, lange vor den Wikingern, leugnet er diesmal den Genozid an den
Armeniern, dessen
Jahrestag, sich im April zum hundertsten Male jährt.
Die Armenier wurden von der Armee der Osmanen vertrieben und ermordet.
Damals starben nach heutigen Schätzungen auf Todesmärschen und systematischer
Ermordung durch die Jungtürken, einem Geheimbund, der sich 1913 an die Macht
putschte, etwa 1,5 Millionen Menschen, also fast ein ganzes Volk.
Zahlreiche Parlamente und Organisationen sprechen in diesem
Zusammenhang von Völkermord. Unsere Bundesregierung hält sich etwas
bedeckt, da das Deutsche Kaiserreich enger Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war.
Warten wir es ab, mit welchen Neuigkeiten er demnächst aufwartet.
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Warten wir es ab, mit welchen Neuigkeiten er demnächst aufwartet.
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