Freitag, 20. März 2015

Receps Geschichts Klitterung?



Der türkische Ministerpräsident Recep Erdogan macht wieder mit seinen profunden Geschichtskenntnissen von sich reden.
Waren es vor kurzem noch Türken, die Nord-Amerika entdeckt haben sollen, lange vor den Wikingern, leugnet er diesmal den Genozid an den Armeniern, dessen Jahrestag, sich im April zum hundertsten Male jährt.

Die Armenier wurden von der Armee der Osmanen vertrieben und ermordet. Damals starben nach heutigen Schätzungen auf Todesmärschen und systematischer Ermordung durch die Jungtürken, einem Geheimbund, der sich 1913 an die Macht putschte, etwa 1,5 Millionen Menschen, also fast ein ganzes Volk.
Zahlreiche Parlamente und Organisationen sprechen in diesem Zusammenhang von Völkermord. Unsere Bundesregierung hält sich etwas bedeckt, da das Deutsche Kaiserreich enger Verbündeter des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg war.

Warten wir es ab, mit welchen Neuigkeiten er demnächst aufwartet.

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