Freitag, 22. November 2013

Ala Urban kehrt heim



Der Spieler Ala Urban, eigentlich Adolf Urban, kehrt heim.
Das Präsidium des Bundesliga Vereins Schalke 04 holte einen ihrer
bekanntesten und erfolgreichsten Mittelfeldspieler nach Gelsenkirchen zurück.
In einer feierlichen Zeremonie wurden seine Gebeine in Gelsenkirchen auf dem Friedhof beigesetzt.
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Urban wurde am 9. Januar 1914 in Gelsenkirchen geboren und er starb im 2. Weltkrieg am 27. Mai 1943 bei Staraja Russa, in der UdSSR an der Ostfront auf einem der Verbandplätze.

Für 70 Jahre fand er seine letzte Ruhestätte in der russischen Kriegsgräberstätte Korpowo, ehe der Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, am 29. Juni 2013 auf der Jahreshauptversammlung des Vereins ankündigte, dass die sterblichen Überreste Urbans aus Russland überführt und in Gelsenkirchen beigesetzt werden sollen.

Ala begann seine Karriere 1926 bei der Jugend von Schalke 04, wo er bis 1932 spielte.
Nach einem kurzen Zwischenspiel beim Arbeitersportklub Schalke 24, gehörte er ab der Runde 1933/34 der Meistermannschaft der „Knappen“-Elf an, die souverän die Gauliga Westfalen dominierte.
1935 im Endspiel gegen den VfB Stuttgart im Müngersdorfer Stadion in Köln, schoss Ala bereits nach 6 Minuten seinen Verein in Führung, nach einer Vorlage von Fritz Szepan.
Es sei noch zu erwähnen, dass Schalke das Spiel mit 6:4 gewann und damit die Meisterschaft.

Adolf Urban hinterlässt mit seinem Verein Schalke 04 eine beeindruckende Bilanz.
Er wurde insgesamt 5 Mal Deutscher Meister.
Seine Torbilanz kann sich auch sehen lassen.
Bei 80 Gauligaspielen, schoss er 79 Tore, bei 47  Endrundenspielen um die Deutsche Meisterschaft schoss er 30 Tore.

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