Der Spieler Ala Urban,
eigentlich Adolf Urban, kehrt heim.
Das Präsidium des
Bundesliga Vereins Schalke 04 holte einen ihrer
bekanntesten und
erfolgreichsten Mittelfeldspieler nach Gelsenkirchen zurück.
In einer feierlichen
Zeremonie wurden seine Gebeine in Gelsenkirchen auf dem Friedhof beigesetzt.
.
Urban wurde am 9. Januar
1914 in Gelsenkirchen geboren und er starb im 2. Weltkrieg am 27. Mai 1943 bei
Staraja Russa, in der UdSSR an der Ostfront auf einem der Verbandplätze.
Für 70 Jahre fand er seine
letzte Ruhestätte in der russischen Kriegsgräberstätte Korpowo, ehe der
Aufsichtsratsvorsitzende des FC Schalke 04, Clemens Tönnies, am 29. Juni 2013 auf der Jahreshauptversammlung des Vereins
ankündigte, dass die sterblichen Überreste Urbans aus Russland überführt und in
Gelsenkirchen beigesetzt werden sollen.
Ala begann seine Karriere
1926 bei der Jugend von Schalke 04, wo er bis 1932 spielte.
Nach einem kurzen
Zwischenspiel beim Arbeitersportklub Schalke 24, gehörte er ab der Runde
1933/34 der Meistermannschaft der „Knappen“-Elf an, die souverän die Gauliga Westfalen dominierte.
1935 im Endspiel gegen den
VfB Stuttgart im Müngersdorfer Stadion in Köln, schoss Ala bereits nach 6
Minuten seinen Verein in Führung, nach einer Vorlage von Fritz Szepan.
Es sei noch zu erwähnen,
dass Schalke das Spiel mit 6:4 gewann und damit die Meisterschaft.
Adolf Urban hinterlässt
mit seinem Verein Schalke 04 eine beeindruckende Bilanz.
Er wurde insgesamt 5 Mal
Deutscher Meister.
Seine Torbilanz kann sich
auch sehen lassen.
Bei 80 Gauligaspielen,
schoss er 79 Tore, bei 47 Endrundenspielen
um die Deutsche Meisterschaft schoss er 30 Tore.
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