Bauen ist teuer, da sind
wir uns alle einig. Das sieht man am Flughafen BER in Berlin, bei der
Elbphilharmonie in Hamburg und bei Stuttgart 21, na eben in Stuttgart.
Warum sollte es beim Bau
des Bischofssitzes in Limburg anders sein?
Bei allen Bauten waren
viel zu viele Personen am Entscheidungsprozess beteiligt. Daraus kann man die
Erfahrung machen, „viele Köche verderben den Brei“.
Aber beim Bischhofssitz im
Limburg entschied nur einer! Nämlich Bischhof Franz-Peter Tebartz-van Elst.
Der Name hört sich nach einem Raubritter an, sein Verhalten ist es auch. Franz-Peter
ist einer, der sein Bistum wie ein Kirchenfürst des Mittelalters regiert und
nach dem Grundsatz lebt, „man lebt nur einmal!“
Ansich sollte es ja nach Auffassung der Theologen und Kleriker, ein
Leben nach dem Tode geben.
Erinnern wir uns, damals im Mittelalter wurden die Bauern ausgebeutet,
um ihr Land betrogen, durch gefälschte Dokumente und in die Leibeigenschaft
gedrängt. Die Kirchenfürsten konnten dadurch enorme Reichtümer anhäufen.
Und, noch eine
Besonderheit gab es damals - Ablassbriefe! Mit diesen Ablassbriefen, die alle
Gläubigen von ihren Sünden freisprachen, sofern sie sie bezahlen konnten, wurden
Dome, Kathedralen und Klöster finanziert und gebaut, ja sogar der Petersdom in
Rom wurde damit finanziert - ist ja kein Geheimnis.
Franz-Peter hätte es heute
im Computerzeitalter sicherlich einfacher gehabt. Da hätten keine Mönche des
Nachts Ablassbriefe schreiben müssen, dass hätte er selber in seinem Büro machen
können und dort auch ausdrucken, sogar in Farbe oder Investmentzertifikate, Obligationen, das wäre moderner.
Eins ist mal sicher, der
Papst wird Franz-Peter schon zur Rechenschaft ziehen. Er ist ein Mann, der
selbst ein uraltes Auto fährt, bescheiden lebt und sogar seine Hotelrechnungen
privat und cash bezahlt. Prunksucht und Verschwenung gehören offenbar nicht zu seinen Eigenschaften.
Vielleicht sollte
Franz-Peter Tebartz-van Elst wieder lernen, Demut zu üben, als Gottesmann.
Es gibt in der
Vergangenheit genügend Beispiele, wo Geistliche diszipliniert und versetzt wurden. Nehmen wir als Beispiel Don
Camillo, aus Don Camillo und Peppone, er wurde in die Provinz versetzt, genauso
wie Pater Brown, der sogar mehrfach. Schließlich gab es auch mehrere Folgen.
Vielleicht wäre der Papst
gut beraten, sich die Filme anzusehen und dann zu entscheiden. Irgendeine kleine
Pfarrei auf dem Lande müsste sich doch für Franz-Peter finden lassen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen