Donnerstag, 10. Oktober 2013

Was stinkt denn da, in Limburg?



 Bauen ist teuer, da sind wir uns alle einig. Das sieht man am Flughafen BER in Berlin, bei der Elbphilharmonie in Hamburg und bei Stuttgart 21, na eben in Stuttgart.
Warum sollte es beim Bau des Bischofssitzes in Limburg anders sein?

Bei allen Bauten waren viel zu viele Personen am Entscheidungsprozess beteiligt. Daraus kann man die Erfahrung machen, „viele Köche verderben den Brei“.

Aber beim Bischhofssitz im Limburg entschied nur einer! Nämlich Bischhof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Der Name hört sich nach einem Raubritter an, sein Verhalten ist es auch. Franz-Peter ist einer, der sein Bistum wie ein Kirchenfürst des Mittelalters regiert und nach dem Grundsatz lebt, „man lebt nur einmal!“  Ansich sollte es ja nach Auffassung der Theologen und Kleriker, ein Leben nach dem Tode geben.

Erinnern wir uns,  damals im Mittelalter wurden die Bauern ausgebeutet, um ihr Land betrogen, durch gefälschte Dokumente und in die Leibeigenschaft gedrängt. Die Kirchenfürsten konnten dadurch enorme Reichtümer anhäufen.
Und, noch eine Besonderheit gab es damals - Ablassbriefe! Mit diesen Ablassbriefen, die alle Gläubigen von ihren Sünden freisprachen, sofern sie sie bezahlen konnten, wurden Dome, Kathedralen und Klöster finanziert und gebaut, ja sogar der Petersdom in Rom wurde damit finanziert - ist ja kein Geheimnis.
Franz-Peter hätte es heute im Computerzeitalter sicherlich einfacher gehabt. Da hätten keine Mönche des Nachts Ablassbriefe schreiben müssen, dass hätte er selber in seinem Büro machen können und dort auch ausdrucken, sogar in Farbe oder Investmentzertifikate, Obligationen, das wäre moderner.
Eins ist mal sicher, der Papst wird Franz-Peter schon zur Rechenschaft ziehen. Er ist ein Mann, der selbst ein uraltes Auto fährt, bescheiden lebt und sogar seine Hotelrechnungen privat und cash bezahlt. Prunksucht und Verschwenung gehören offenbar nicht zu seinen Eigenschaften.

Vielleicht sollte Franz-Peter Tebartz-van Elst wieder lernen, Demut zu üben, als Gottesmann.
Es gibt in der Vergangenheit genügend Beispiele, wo Geistliche diszipliniert  und versetzt wurden. Nehmen wir als Beispiel Don Camillo, aus Don Camillo und Peppone, er wurde in die Provinz versetzt, genauso wie Pater Brown, der sogar mehrfach. Schließlich gab es auch mehrere Folgen.

Vielleicht wäre der Papst gut beraten, sich die Filme anzusehen und dann zu entscheiden. Irgendeine kleine Pfarrei auf dem Lande müsste sich doch für Franz-Peter finden lassen.

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