Donnerstag, 17. Oktober 2013

Was ist eigentlich mit den amerikanischen Ratingagenturen?



Der Congress hat nachgegeben, Amerika ist vorerst wieder zahlungsfähig. Die Welt ist froh und erleichtert. Was das bedeutet wird sich jedoch erst noch zeigen.
Was ist mit dem starken Amerika los, wenn eine so kleine Gruppe Politiker eine so große Wirtschaftmacht lähmen kann und fast an den Rand des Ruins führt und damit dokumentiert, dass der Präsident eigentlich gar nicht Herr im Haus ist.

Für mich erhebt sich aber die Frage der Objektivität amerikanischer Ratingagenturen, die immer die ersten sind, wenn negative wirtschaftliche Gesichtspunkte anderer sichtbar wurden.

Waren Moody’s, Standart & Poors und Fitch ebenso von dem politischen Shutdown betroffen und haben nicht gearbeitet und geratet? Es kann natürlich auch sein, dass die Mitarbeiter, die laufend andere Firmen und Nationen negativ bewerten, eine staatliche Organisationen sind und somit auch nicht gearbeitet haben.
Anders ist es nicht zu erklären, dass sie die politischen Verhältnisse der USA nicht negativ bewertet haben und dies auch nicht durch eine Herabstufung dokumentiert haben.

Nach meinem privaten Rating sind die Vereinigten Staaten von Amerika von AAA auf BBB zurückgefallen, vielleicht auch nur auf B+
Zur Erklärung,  AAA bedeutet: Zuverlässige und stabile Schuldner höchster Qualität.
BBB bedeutet: Schuldner mittlerer Güte, die momentan (!) zufriedenstellend agieren.

Durch diese fehlende Bewertung der amerikanischen Nation wissen wir, welchen Wert die Ratings der drei großen Agenturen im Zusammenhang mit einer freien und unabhängigen Bewertung von Wirtschaftsunternehmen und Nationen haben. 
Sie sind nicht objektiv und offensichtlich parteiisch!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen