Donnerstag, 24. Oktober 2013

Neues vom Pannenflughafen BER



Die Posse um den Berliner Provinz-Flughafen BER hat eine neue Dimension erreicht.
Der Geschäftsführer Hartmut Mehdorn hat gemeinsam mit dem Aufsichtsrat den technischen Geschäftsführer Horst Amann auf einen anderen Posten verfrachtet.

Amann, der Einzige in dem Chaos um den neuen Berliner Flughafen, der technisches Fachwissen beim Flughafenbau hatte, bekam einen Schonposten, damit er nicht weiter stört. Er muss sich künftig um Schmutzwasser kümmern.

Hartmut Mehdorn hat nun das alleinige Sagen am BER. Ob das die ideale Lösung ist, wird sich zeigen, ich bin gespannt.

Mehdorn war für den Bau des Hauptbahnhofes verantwortlich und hat das Dach kürzer, als geplant bauen lassen. Die Dachteile waren jedoch schon produziert und mussten eingelagert werden. Sie lagern noch heute.  Das Ergebnis war, womit keiner gerechnet hatte, die Reisenden eines ICE in der ersten Klasse standen im Regen, im wahrsten Sinne des Wortes, da deren Abteile außerhalb des Dachbereiches lagen.

Und so einer, der schon einmal Murks gemacht hat, dem wird nun die Verantwortung eines so heiklen Baus übertragen. Wenn das mal gut geht!

Zur Not kann er ja das Dach, wie im Falle des Hauptbahnhofes, teilweise abreißen lassen, damit wäre das Problem der nicht funktionierenden Rauchgasentsorgung im Brandfalle gelöst.

Der Regierende Bürgermeister mischt auch wieder mit, er ist erneut Aufsichtsratsvorsitzender geworden. Im Laufe der letzten 15 Jahre müsste er doch über genügend Wissen verfügen, wie ein Flughafen gebaut wird.
Mehdorn und Wowereit erinnern ein wenig an Pat und Patterchon, zwei dänische Komiker aus der Zeit, als die Filme noch schwarz-weiß waren.

Chinesische Flughafenbauer bauen solch einen Flughafen dieser Größe in 11 Monaten! Sie haben das bewiesen.
Falls es nicht mit Wowereit und Mehdorn klappt, wäre das eine ernst zu nehmende Option.

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