Die Posse um den Berliner Provinz-Flughafen
BER hat eine neue Dimension erreicht.
Der Geschäftsführer
Hartmut Mehdorn hat gemeinsam mit dem Aufsichtsrat den technischen
Geschäftsführer Horst Amann auf einen anderen Posten verfrachtet.
Amann, der Einzige in dem
Chaos um den neuen Berliner Flughafen, der technisches Fachwissen beim Flughafenbau hatte, bekam einen
Schonposten, damit er nicht weiter stört. Er muss sich künftig um Schmutzwasser
kümmern.
Hartmut Mehdorn hat nun
das alleinige Sagen am BER. Ob das die ideale Lösung ist, wird sich zeigen, ich
bin gespannt.
Mehdorn war für den Bau
des Hauptbahnhofes verantwortlich und hat das Dach kürzer, als geplant bauen
lassen. Die Dachteile waren jedoch schon produziert und mussten eingelagert
werden. Sie lagern noch heute. Das
Ergebnis war, womit keiner gerechnet hatte, die Reisenden eines ICE in der
ersten Klasse standen im Regen, im wahrsten Sinne des Wortes, da deren Abteile
außerhalb des Dachbereiches lagen.
Und so einer, der schon
einmal Murks gemacht hat, dem wird nun die Verantwortung eines so heiklen Baus
übertragen. Wenn das mal gut geht!
Zur Not kann er ja das
Dach, wie im Falle des Hauptbahnhofes, teilweise abreißen lassen, damit wäre
das Problem der nicht funktionierenden Rauchgasentsorgung im Brandfalle gelöst.
Der Regierende
Bürgermeister mischt auch wieder mit, er ist erneut Aufsichtsratsvorsitzender geworden.
Im Laufe der letzten 15 Jahre müsste er doch über genügend Wissen verfügen, wie
ein Flughafen gebaut wird.
Mehdorn und Wowereit
erinnern ein wenig an Pat und Patterchon, zwei dänische Komiker aus der Zeit,
als die Filme noch schwarz-weiß waren.
Chinesische Flughafenbauer
bauen solch einen Flughafen dieser Größe in 11 Monaten! Sie haben das bewiesen.
Falls es nicht mit
Wowereit und Mehdorn klappt, wäre das eine ernst zu nehmende Option.
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