Die Haftungsbedingungen bei
Bankpleiten wurden geändert.
Leider trifft es wieder
einmal die Falschen, wie man feststellen konnte. Nicht die, die eine falsche
Bankpolitik zu verantworten haben, also Vorstände, Aufsichtsräte,
Investmentbanker werden in die Verantwortung genommen, sondern die ganz
normalen Kunden.
Die Politik wälzt die
Verantwortung, wie so oft auf die „Kleinen“ ab, die Aktionäre, Anleger und
Sparer, die sich mühsam Guthaben für die Altersversorgung und eine doch eher
ungewisse Zukunft, mehr oder weniger mühsam erspart haben
Die neue Reglung gilt ab
Guthaben von 100.000 Euro, aber von einer Haftung der Verantwortlichen ist immer
noch keine Rede.
Wünschenswert wäre eine
Haftung gewesen, die die Banker ins Obligo nimmt, und zwar mit ihrem kompletten
Vermögen, anstatt sie nach selbst verursachten Pleiten auch noch fürstlich mit
zig-Millionen abzufinden.
Das würde die Banker zur Rückbesinnung zwingen,
vorsichtiger mit Fremdgeldern zu agieren.
Ich finde, es ist ein Weg
in die falsche Richtung. Diejenigen, die die Geschäftspolitik der Bankhäuser
bestimmen sollten auch für ihre Fehler haften und nicht der Staat und erst
recht nicht die Kunden.

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