Freitag, 28. Juni 2013

Neue Haftungsbedingungen für Banker



Die Haftungsbedingungen bei Bankpleiten wurden geändert.
Leider trifft es wieder einmal die Falschen, wie man feststellen konnte. Nicht die, die eine falsche Bankpolitik zu verantworten haben, also Vorstände, Aufsichtsräte, Investmentbanker werden in die Verantwortung genommen, sondern die ganz normalen Kunden.

Die Politik wälzt die Verantwortung, wie so oft auf die „Kleinen“ ab, die Aktionäre, Anleger und Sparer, die sich mühsam Guthaben für die Altersversorgung und eine doch eher ungewisse Zukunft, mehr oder weniger mühsam erspart haben

Die neue Reglung gilt ab Guthaben von 100.000 Euro, aber von einer Haftung der Verantwortlichen ist immer noch keine Rede.

Wünschenswert wäre eine Haftung gewesen, die die Banker ins Obligo nimmt, und zwar mit ihrem kompletten Vermögen, anstatt sie nach selbst verursachten Pleiten auch noch fürstlich mit zig-Millionen abzufinden. 




Das würde die Banker zur Rückbesinnung zwingen, vorsichtiger mit Fremdgeldern zu agieren.
 
Ich finde, es ist ein Weg in die falsche Richtung. Diejenigen, die die Geschäftspolitik der Bankhäuser bestimmen sollten auch für ihre Fehler haften und nicht der Staat und erst recht nicht die Kunden.

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