Mittwoch, 5. Juni 2013

Ein Stück vom Tollhaus.



Ist unser Verteidigungminister überhaupt noch Herr im Haus?
Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) beschuldigt seine Staatssekretäre und übrigen Mitarbeiter einer falschen Informationspolitik. Er hätte von dem Drohnen-Desaster erst im Mai 2013 erfahren.
Ist er nicht ganz bei Trost oder anders, ist er nicht Herr im Haus? Er legt doch in seinem Ministerium die Politik fest.
Eigentlich sollte er sich vorher überlegt haben, dass ein Verteidigungsminister nicht nur Truppenbetreuer ist und in der Weltgeschichte herumfliegt.

Das Ganze erinnert ein wenig an das Berliner Desaster der Berliner Bankgesellschaft. Damals waren es rund 650 Millionen Euro, die in den Sand gesetzt wurden, weil der Vorstand und der Aufsichtsrat geschlafen hatten und schließlich aus dem "Mustopp" kamen, als der Schaden nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Der Fehler wurde mit viel Mauschelei der damaligen CDU Regierung unter Bürgermeister Eberhard Diepgen, halbwegs ausgebügelt.
Geköpft wurden hier auch  lediglich die Sachbearbeiter, die, die eigentlich keine Kompetenz und Entscheidungsbefugnis bei der Kreditvergabe hatten.

Beim Verteidigungsministerium muss das genauso, oder zumindes ähnlich ablaufen. Wie ist es denn anders möglich, dass die Beamten von Herrn Minister Thomas de Maizière rund 600 Millionen Euro verpulvern konnten und keiner sich um die Zulassung dieses Pleitevogels beim Bundesluftfahrtamt gekümmert hat. Die Gesamtsumme dieses fehlerhaften Verhaltens wird aber erheblich höher sein. Und wer haftet? Der Steuerzahler!

Vielleicht liegt es aber auch an dem Amt, dass er bekleidet, vielleicht ist es mit einem Fluch behaftet. Sein Vorgänger (CSU) ist beim Abschreiben seiner Doktorarbeit erwischt worden und musste zurücktreten und er, er hat schlichtweg gepennt!
Wie kommen so inkompetente Politiker an so wichtige Funktionen?
Wie würde er in einem Ernstfall überhaupt reagieren? Könnte er überhaupt reagieren? Fragen auf die es keine Antwort gibt - ein schwaches Bild!

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