Ist unser
Verteidigungminister überhaupt noch Herr im Haus?
Der Verteidigungsminister
Thomas de Maizière (CDU) beschuldigt seine Staatssekretäre und übrigen Mitarbeiter
einer falschen Informationspolitik. Er hätte von dem Drohnen-Desaster erst im
Mai 2013 erfahren.
Ist er nicht ganz bei
Trost oder anders, ist er nicht Herr im Haus? Er legt doch in seinem Ministerium
die Politik fest.
Eigentlich sollte er sich
vorher überlegt haben, dass ein Verteidigungsminister nicht nur Truppenbetreuer
ist und in der Weltgeschichte herumfliegt.
Das Ganze erinnert ein
wenig an das Berliner Desaster der Berliner Bankgesellschaft. Damals waren es rund
650 Millionen Euro, die in den Sand gesetzt wurden, weil der Vorstand und der
Aufsichtsrat geschlafen hatten und schließlich aus dem "Mustopp" kamen, als der
Schaden nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Der Fehler wurde mit viel
Mauschelei der damaligen CDU Regierung unter Bürgermeister Eberhard Diepgen, halbwegs ausgebügelt.
Geköpft wurden hier auch lediglich die Sachbearbeiter, die, die
eigentlich keine Kompetenz und Entscheidungsbefugnis bei der Kreditvergabe hatten.
Beim
Verteidigungsministerium muss das genauso, oder zumindes ähnlich ablaufen. Wie
ist es denn anders möglich, dass die Beamten von Herrn Minister Thomas de Maizière
rund 600 Millionen Euro verpulvern konnten und keiner sich um die Zulassung
dieses Pleitevogels beim Bundesluftfahrtamt gekümmert hat. Die Gesamtsumme
dieses fehlerhaften Verhaltens wird aber erheblich höher sein. Und wer haftet? Der
Steuerzahler!
Vielleicht liegt es aber auch
an dem Amt, dass er bekleidet, vielleicht ist es mit einem Fluch behaftet. Sein
Vorgänger (CSU) ist beim Abschreiben seiner Doktorarbeit erwischt worden und musste
zurücktreten und er, er hat schlichtweg gepennt!
Wie kommen so inkompetente Politiker an so wichtige Funktionen?
Wie würde er in einem
Ernstfall überhaupt reagieren? Könnte er überhaupt reagieren? Fragen auf die es keine Antwort gibt - ein schwaches
Bild!
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