Freitag, 3. Mai 2013

Was wäre, wenn jetzt Wahlen wären?



Es stehen wieder Wahlen ins Haus. Im September 2013 wird in Deutschland gewählt, wie alle vier Jahre. Es gibt viele Parteien, einige Neue und alle zeigen sich jetzt von ihrer besten Seite - sollten sie jedenfalls! Bei einigen verbergen sich aber keine besonders positiven Aspekte dahinter und einigen, wie den Piraten, steht das Wasser buchstäblich bis zum Hals, bildlich gesprochen.

Die Grünen, allen voran Jürgen Trittin haben Steuererhöhungen angekündigt. Das ist eigentlich neu, da Steuererhöhungen immer nach den Wahlen angekündigt werden. Jürgen Trittin, bekannt durch die Einführung der Ökosteuer ist eigentlich immer für Steuererhöhungen. Sparen und recherchieren wo man sparen kann, sind offensichtlich nicht so sein Ding. Es ist ja auch einfacher dem Bürger in die Taschen zu greifen, als sich Gedanken zu machen, wo der Rotstift anzusetzen ist.

Erinnern wir uns an die Zeit, als er grüner Umweltminister war unter Schröder und uns die Ökosteuer blumig verkauft hat. „Wir müssen etwas für die Umwelt tun!“, war sein Motto. Was geschah, Benzin und die anderen Minaralöle wurde teuerer und teurer. Er plädierte für Benzinpreise um die 3 Euro, bestellte sich aber einen Audi A8 mit 4 oder 6 Litern Hubraum, als Dienstwagen. Wahrlich kein Spritsparer.  Aber der kostete ja auch nicht sein Geld. So ist es natürlich einfach, Wasser zu predigen und selber Sekt zu saufen.  
Es kam, wie es kommen musste, die Ökosteuer, landete zunächst tatsächlich in der Ökokasse, aber nur kurze Zeit später, in der Rentenkasse, ehe sie im laufenden Haushalt des Bundes versickerte.
Und jetzt will er wieder höhere Steuern und Abgaben?
Man sollte es sich gut überlegen, die Grünen zu wählen, zumal die Grünen auf ihrem Wahltag bekundet haben, sie wollen mit der SPD, also den Roten, koalieren.
Aber können wir solch eine Kombination aus Rot-Grün überhaupt wählen! Wie aus der Farbenlehre bekannt ist, ergibt diese Mischung Braun und es gibt schon eine Partei, die dieser Farbe nahesteht und ebenfalls gewählt werden möchte.

Wir haben aber noch die CDU/CSU. Die CSU hat gerade mit internen Problemen zu kämpfen. Deren Politiker mühen sich, ein negatives Image abzuwehren. Viele von der CSU beschäftigen auf Staatskosten natürlich, enge Familienangehörige und das zu einer Zeit, in der die Arbeitslosenzahlen stetig steigen. Diese Angehörigen, Ehefrauen und –männer, Kinder und andere Verwandte werden gegen hohe Gehälter eingesetzt. Man sollte aber dabei nicht denken, dass es nur die unteren Ränge beträfe, nein, auch die Parteispitze ist davon betroffen.
Rechtlich mag es ja korrekt sein, aber moralisch ist es doch recht bedenklich, angesichts unsere Arbeitslosenrate in der Republik. 
Es ist in der Politik und nicht nur in der Deutschen, sondern auch in der Europäischen verstärkt eine Mitnahme-Menthalität zu verzeichnen, in der jeder Politiker versucht, soviel wie möglich zu raffen, erlaubt oder nicht.
CDU und SPD schwächeln ein wenig, offensichtlich haben sie Personalprobleme, wie die jüngsten Umfragen belegen. Unsere eiserne Kanzlerin würde ja gerne wieder, aber mal sehen.....!

Es ist fünf vor zwölf, noch nicht High Noon! Alle Parteien und Politiker haben noch die Gelegenheit sich in einem besseren Lichte zu präsentieren, ihr Tun zu überdenken, verhalte ich mich korrekt, habe ich meine Steuern bezahlt, bin ich ein vorbildlicher Staatsbürger? 
Die Wähler werden im September die Qual der Wahl haben, unberücksichtigt der vielen Wahlversprechen, die anschließend doch gebrochen werden.

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