Wie wir alle wissen, sind
im Herbst des Jahres Wahlen. Unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat finanzielle
Wahlgeschenke für Altersrenten, Mütterrenten, Kindergeld und eine Art
Mietpreisbindung angekündigt und man fragt sich unwillkürlich, wo will sie
angesichts der extrem hohen Staatsverschuldung diese Gelder noch her bekommen.
Ihr Wahlversprechen hat
eine Höhe von 28,5 Milliarden Euro, in
Worten: Achtundzwanzigeinhalbmilliarden!
Für wie dumm hält sie die
Wähler eigentlich? So etwas ist schon fast eine Beleidigung.
Diese Aussagen sind doch
vollkommen durchsichtig.
Es fehlen Schulen, gerade
in Berlin wird an Bildung geknausert und gespart. Die Berliner hängen im
Ranking sowieso hinterher. Die Universitäten, die eigentlich noch
wirtschaftlich arbeiten, bekommen erheblich weniger als früher. Darüber wurde
vor Kurzem in den Medien berichtet.
In vielen Bereichen der
Schulen werden anstelle von Neubauten, Container für die neuen Schüler aufgestellt,
die Klassenfrequenzen werden erhöht. Die Sekretariate werden teilweisen in die
Keller verlegt, um Raum zu schaffen.
Wir sind immer noch in der PISA Studie an 17. Stelle
und so wird sich nichts ändern.
Irgendwann sind auch die
letzten Ressourcen ausgeknautscht und verbraucht.
Frau Merkel verspricht
mehr Geld für Eltern. Dabei sind die alten Wahlversprechen, „für jedes Kind
einen Kitaplatz“, sind noch nicht einmal abgearbeitet. Es fehlt an allem, an
ausreichenden Plätzen, Neubauten, Ausstattung und Personal und Frau Merkel hat
nichts Besseres zu tun, als neue Luftschlösser zu bauen.
Sie kündigt eine
Mütterrente an, dabei bekommen die Altersrentner, die ihr Leben lang gearbeitet
haben noch nicht einmal ausreichende finanzielle Unterstützung. Wie oft gab es
Nullrunden in den letzten Jahren, oder
Erhöhungen, die mit der Inflationsrate nicht Schritt halten können.
Sie verspricht eine
Mietpreisbremse, unterstützt aber auf der anderen Seite nicht die Vermieter,
bei Mietnomaden, indem die gesetzlichen Fristen zur Freimachung von Wohnungsräumen
reduziert, beispielsweise, wenn der Mieter nicht zahlt oder die Wohnung
verwüstet.
Eigentum verpflichtet, wer
Wohneigentum hat und dieses unterhalten muss, damit es nicht an Wert verliert,
muss auch entsprechende Mieten einnehmen können.
Die kommunalen
Wohnungsunternehmen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten aus bequemlichkeit oder aus finanziellen Gründen von den landeseigenen Wohnbaugesellschaften
getrennt und diese privatisiert. Die Folge war, private Investoren, die wesentlich teuerer gebaut
haben und teuerer vermieten, als Zeichen einer freien Marktpolitik, sind an deren Stelle getreten und jetzt jaulen die Politiker?
Ich sehe diese Wahlversprechen
als neuerliche Lüge unserer Politiker an und hoffe die Wähler sehen das
genauso.
Germania quo vadis?.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen