Freitag, 19. April 2013

Keine strengeren Waffengesetze in den USA



In den Vereinigten Staaten von Amerika musste der Präsident im Senat eine herbe Schlappe hinnehmen.
Die Demokraten im Senat, die die stärkste Partei stellen, haben ein schärferes Waffengesetz verhindert. Es ist demokratisch für Waffen zu stimmen (demos = vom Volke ausgehend) aber will das Volk das wirklich noch, nach den vielen Massakern in amerikanischen Schulen. Ist es klug sich dafür zu entscheiden oder entscheiden die Senatoren nur nach dem Geldbeutel?

Es wird künftig keine strengeren Kontrollen bei Waffenkäufen geben, wie gefordert. Präsident Obama sprach von „einem beschämenden Tag für Washington“.
Aber er versprach den Kampf nicht aufzugeben, denn er hatte nach dem letzten Schulmassaker in Newtown vor etwa 4 Monaten den Kampf gegen die laschen Waffengesetze zu einem seiner innenpolitischen Themen gemacht.

Eins ist sicher, künftig können alle Eltern, deren Kinder durch Waffen in Schulen zu Schaden oder gar zu Tode gekommen sind, sagen, „das haben die Demokraten zu verantworten!“

Jedem seinen „Peacemaker oder Colt“ heißt nach wie vor die Devise, unter der sich jeder in den USA Schusswaffen besorgen kann, sogar militärische Schnellschusswaffen. Mit den Waffen, die in amerikanischen Privathaushalten lagern, könnte man ganze Armeen ausrüsten.

Es geht dabei nur um Geld, um viel Geld und da bleibt die Vernunft auf der Strecke. Aber kann man mit Geld Tote wieder lebendig machen, Verluste an Menschenleben ausgleichen? Sicher nicht! Diese Wunden heilen nie.

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