Die Klimawissenschaftler sind in 2 Gruppen gespalten. Die
Einen wollen uns Glauben machen, unser Klima erwärme sich. Die Polkappen tauen
und die Meere schwappen über die Ufer. Wenn ich auf das Thermometer vor dem
Fenster schaue, plädiere ich der anderen Gruppe zu glauben, die meinen wir
würden uns in einer schleichenden Eiszeit befinden. Von schleichend kann man
eigentlich im Augenblick gar nicht reden, solange der Niederschlag als Schnee
vom Himmel fällt und das schon seit Monaten.
Gestern hat die Sonne etwa eine Stunde geschienen, nicht
direkt, sondern sie hat sich, als wenn sie sich schämte, hin und wieder durch
die Wolken blicken lassen. Ich habe mir das jedenfalls im Kalender vermerkt,
sooft hatten wir ja noch keine Sonne in diesem Jahr. Der Himmel ist inzwischen
wieder wie gewohnt grau und verhangen.
In der Mitte Russlands fängt der Schnee
endlich an zu tauen und in Russland liegt viel Schnee, aber bei dem Thema
globale Erwärmung schütteln die meisten Russen zweifelnd den Kopf.
Ein Forscher des Observatoriums Pulkowo bei
St. Petersburg sieht die Sache allerdings völlig anders. Nach seiner Meinung
erwartet uns keine globale Erwärmung! Er sieht dagegen eine neue Eiszeit
anbrechen.
Chabibullo Abdussamatow, Leiter des
Labors für Weltraumforschung verfolgt seit über zehn Jahren die Sonnenaktivitäten
und kommt zu dem Schluss, die Sonne werde in den nächsten Jahren deutlich
weniger Wärme ausstrahlen und so stehe den Erdbewohnern eine „kleine Eiszeit“
bevor. Machen wir uns darauf gefasst, dass es möglicherweise so weitergeht.
Alle werden langsam unruhig, eine Gruppe besonders, die
Bauern. Sie können immer noch nicht die Felder bestellen, weil es noch zu kalt
ist, ihnen aber andererseits die Zeit davonrennt, schließlich haben wir schon fast
Mitte April und die Erntezeit ist im August. So wäre es jedenfalls normal, aber
was ist schon normal in diesem Jahr.
Seien wir also gewarnt und warten
ab, was kommt, was bleibt uns auch anderes übrig! Wir brauchen ja die dicken
Pullover, langen Unterhosen, „Liebestöter“ und Daunenjacken nicht so weit wegzulegen.
Vielleicht brauchen wir sie noch.
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