Die Politiker haben entschieden und sich gegen eine
Zwangsabgabe der Sparer gewandt. Eine konsequente Entscheidung, wie ich
finde. Die zypriotische Bevölkerung ist froh und erleichtert, da es nicht an
ihre Guthaben geht und sie nicht mit verantwortlich gemacht werden, für eine
falsche Wirtschaftspolitik.
Damit steht aber der Rettungsschirm nicht mehr zur Verfügung
und Zyperns Wirtschaft und seine Banken befinden sich im freien Fall,sollte sich nicht
doch in letzter Minute eine Lösung finden, ansonsten droht der Staatbankrott.
Alle Anleger und
Investoren werden dann leer ausgehen, auch die deutschen Banken oder gerade
sie. Für sie geht es um 6 Milliaren Euro, die möglicherweise als
uneinbringliche Forderung abgeschrieben werden müssten.
Das ganze Desaster ist nur entstanden durch total
überdimensionierte Banken, die Bank of
Cyprus und die Laiki Bank, die
ohne fremdes und vor allem frisches Kapital schon seit längerem nicht überleben
können. Das ist die Hauptursache des ganzen Finanzproblems. Bei Zockern heißt das "Schneeballsystem".
Zu viele griechische Staatsanleihen haben die Bilanzen aufgebläht. Kapitalanleger, besonders Aktionäre und Inhaber von Anleihen sehen ihr Anlagekapital mit rapidem Tempo täglich schwinden.
Zu viele griechische Staatsanleihen haben die Bilanzen aufgebläht. Kapitalanleger, besonders Aktionäre und Inhaber von Anleihen sehen ihr Anlagekapital mit rapidem Tempo täglich schwinden.
Nur die Sparer haben noch ihr Guthaben und die sind zumindest
bis zu einer Höhe von 100 Tausend Euro durch die staatliche Einlagensicherung
geschützt.
Finanzfachleute halten eine geordnerte Insolvenz für die
sauberste Lösung, als die Kleinsparer abzuzocken.
Zypern als Finanzschauplatz wird verschwinden, sollte sich nicht doch noch eine Lösung finden lassen oder mit einem
anderen, neuen Konzept wie Phoenix aus
der Asche steigen.
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