Der, der vieles zu verantworten hat, hat hingeworfen und die
Aufräumarbeiten seinem Kollegen Platzek (SPD) überlassen, aber der darf nicht
und das ist auch gut so!
Im Parlament gab sich Klaus Wowereit kämpferisch und
erklärte sich bereit politische Verantwortung zu übernehmen, anstelle seinen
Stuhl zu räumen. Wir brauchen keinen Feierer in Berlin, wir brauchen Leute, die
wissen was sie tun, die wissen wovon und worüber sie reden und die anpacken.
Für die Millionen oder auch Milliarden, die er mitverantwortlich
in den märkischen Sand gesetzt hat, aus Publicity- Geilheit, nur weil er sich
ein Denkmal setzen wollte, stehen andere gerade, nämlich wir, die Steuerzahler.
Feier-Klaus hat’s vermasselt. So ist das eben.
Wie sagt der Volksmund: „Man soll eben nicht mit einem
Hintern aus zwei Hochzeiten tanzen.“
Der „noch“ Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit
(SPD) , ich betone „noch“, da gegen ihn ein Mißtrauensvotum läuft, vergißt
leider, dass er eine politische Verantwortung seinem Vorgänger Eberhard Diepgen
(CDU) versagt hatte, als dieser für die
Pleite der Berliner Bankgesellschaft verantwortlich gemach wurde, für das einer
der damaligen Senatoren verantwortlich war. Der damals entstandene Schaden ist
dagegen im Verhältnis zu dem BER Desaster gering.
Wer Mist gemacht hat, sollte gehen, ohne zu zicken, still
und bescheiden. Angriff ist nicht immer die beste Verteidigung und in diesem
Fall ein schlechter Wahlspruch.
Ich könnte mir Klaus Wowereit als Event-Manager oder
Animateur in einem Ferienclub gut vorstellen. Im Feiern hat er ja Erfahrung. Als Regierender
Bürgermeister von Berlin und als Aufsichtsratsvorsitzender des BER hat er
jedenfalls kläglich versagt.
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