Was mir so auffällt
Die internen Wahlen der SPD zum Spitzenkandidaten für das Amt als Bundeskanzler sind vorüber. Pierre Steinbrück ist mit überwältigender Mehrheit als Kandidat gewählt worden. Aber ist das so in Ordnung?
Ein Politiker, der seine Pflichten als Abgeordneter seiner Wähler vernachlässigt hat, ist der als Kanzler überhaupt tragbar?
Pierre Steinbrück hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es ihm wichtiger ist, Geld zu verdienen, als seinem Wählerauftrag nachzukommen. Kann er ja auch gar nicht, bei den vielen Vortragsreisen, die er unternommen hat und noch unternehmen wird.
Hat er das überhaupt nötig? So schlecht verdient ein Abgeordneter doch wohl auch nicht, wenn man die Diäten und Aufwandsentschädigungen betrachtet.
Ist das ganze nicht ein Missbrauch? Er wird für sein Mandat vom Steuerzahler bezahlt und trotzdem lässt er sich von Lobbyisten und Verbänden für seine Vorträge fürstlich entlohnen.
Neid? Nein, ich frage mich dabei nur, was ihm wichtiger ist, sein Wählerauftrag, oder Kohle zu machen.
Seine Diäten und Pfründe laufen ja weiter, egal ob er Politik macht oder nicht, ob er im Plenum anwesend ist oder nicht. Brauchen wir ihn denn überhaupt als Politiker? Ein Politiker, der so häufig abwesend ist, ohne das es den Politikbetrieb stört ist doch eigentlich überflüssig und sollte, wie es in der freien Wirtschaft üblich ist, wegrationalisiert werden.
Wie sieht es den mit der Verletzung des Grundgesetzes aus, dem „heiligen Gral“ der Gleichberechtigung?
Ein normaler Arbeitnehmer darf keiner Nebentätigkeit nachgehen, wenn sein Dienstherr nicht zustimmt.
Bei einem Hartz4 Empfänger werden Honorare gegengerechnet und mit der Leistung verrechnet. Warum also nicht auch bei einem Parlamentarier, der Leistung durch uns bezieht?
Viele Politiker brauchen sich diese Frage nicht zu stellen. Die Diäten laufen weiter, ob sie politisch tätig sind oder nicht. Viele von ihnen arbeiten in Anwaltskanzleien, Aufsichträten von Kapitalgesellschaften, die dafür bezahlen.
Brauchen wir überhaupt solche Politiker, die sich nicht entscheiden können und mit „einem Hintern auf zwei Hochzeiten tanzen“?
Peter: der Pierre Steinbrück ist uns in Amerika voellig unbekannt. Es ist nicht nur, dass wir Europa nicht so eng oder gut wie frueher betrachten, sondern dass Merckel so eine Persoenlichkeit geworden ist, dass man hier kaum von jemandem anders in Zentraleuropa spricht. Ja, der italienische Klaun Silvio Berlusconi steht in der Zeitung, aber wer sonst? Sarkozy ist schon weg und wer weiss heute, wer Bundeskanzler von Oesterreich ist, geschweige denn Praesident(in) der Schweiz. So es gibt vieles dass wir nicht ueber deutsche Politik wissen, aber vielleciht wissen sollen. Oder?
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