Man kann schon fast froh sein, dass anderswo auch Geld
verplempert wird, nicht nur in Berlin, Geld des Steuerzahlers, Geld über das Politiker bestimmen, die fachlich
nicht kompetent sind, Dilettanten, die sich offensichtlich ein Denkmal setzen
wollen, sich aber dem Spott der Bevölkerung aussetzen.
Ich rede von der Elbphilharmonie, dem gigantischen Musikhaus
Hamburgs. Die Baustelle liegt aber schon seit einem Jahr brach. Jetzt endlich soll
mit frischem Geld, nämlich dem vom Steuerzahler, weitergebaut werden und die
Baufirma ist damit einverstanden.
Ein anderes Bauwerk bei dem Gelder verschwendet werden, ist der geplante Bahnhof in Stuttgart, Stuttgart
21 genannt und Wunschkind mit höchster Priorität von Bahnchef Grube.
Allerdings wird der geplante Bau des neuen Bahnhofs, der so nötig ist, wie ein Kropf und vor allem von der
Mehrzahl der Bürger nicht gewollt ist, 1,2 Milliarden Euro teurer, als angegeben. Das muss man sich einmal vorstellen, der alte Bahnhof ist noch nicht einmal komplett abgerissen und schon kommen Planungsfehler zu Tage.
Bei diesem Bau droht aber Ungemach, in Form von
Verweigerung. Die öffentliche Hand will diese Erhöhung nicht mittragen und
fordert die Deutsche Bahn auf, tiefer in die Tasche zu greifen, als sie bisher
wollten. Ich bin gespannt, wie diese Posse ausgehen wird.
Auch bei dem neuen Bahnhof, genau wie beim Berliner
Flughafen BER, wurden zu geringe Kapazitäten berechnet. Die Stuttgarter werden nach Fertigstellung weniger Züge hinnehmen müssen, als bei dem bisherigen
Kopfbahnhof. Ähnliches droht ja auch beim Flughafen BER, der zu klein bemessen wurde.
Vielleicht sollte man künftig Politiker aus Planungen
verbannen, oder sie, wenn sie in Vorständen und Aufsichtsräten tätig sind und
dem Staat, also uns, Schäden verursachen, haftbar dafür machen. Früher hätte
man sie geteert und gefedert und aus dem Stadttor gejagt. Ich fände das wäre
eine gerechte Lösung.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen