Freitag, 16. November 2012

Trouble in Nahost

Seit einigen Tagen droht die Situation in Nahost zu eskalieren. Israel und die palästinesische Hamas beschießen sich. Raketen aus den Palästineser Gebieten werden mit Luftschläge durch die israelische Luftwaffe vergolten. Niemand gibt nach. Die Entwicklung ist inzwischen besorgniserregend.
Israel macht mobil. An den Grenzen werden große Truppenkontingente zusammengezogen.
Es scheint, die Hamas habe Freude daran, seinen Nachbarn zu provozieren. Diesmal war die Ursache dieses Zwists die Tötung eines Hamas Generals, vielleicht ein Grund. Allerdings braucht die Hamas keinen Grund Streit vom Zaun zu brechen. Mal werden jungen Männern mit Sprengstoffgürteln 72 Jungfrauen im Paradies versprochen. Warum es gerade 72 sein sollen, lassen wir so stehen. Heute schießen sie aus der Ferne mit Raketen. Sie brauchen offenbar keinen Grund.

Früher war es die Fatah unter Arafat,  eine terroristische Vereinigung der PLO. Erinnern wir uns an das Attentat 1972 in München, während der olympischen Spiele, dem "Fest des Friedens und der Völker," als eine Gruppe daraus die gesamte israelische Mannschaft als Geiseln nahmen und getötet hat.

Arafat mauserte sich in der Folgezeit als Politiker, reiste, lies sich hier und da sehen und wandelte sich vom Saulus zum Paulus. Heute hat die Hamas diese Rolle des Terrors übernommen.
Für mich erhebt sich an dieser Stelle eine ökonomische Frage, Palästina hängt am Tropf der EU, ohne Zuschüsse geht gar nichts. Landwirtschaft gibt es nicht.

Woher hat die Hamas die Mittel die Raketen und vor allem in dieser großen Zahl zu bezahlen? Gerade unter dem Gesichtspunkt der fehlenden Nahrungsmittel im Land und der kaum vorhandenen Industrie und Ressourcen.
Ich bin gespannt wohin dieser Konflikt führt und ich hoffe es bleibt nur bei Drohgebärden und Muskelspiel.

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